Ideen braucht die Welt – Na dann braucht die Welt mich xD

Ich bin ein Ideen-Mensch und möchte hiermit ein paar von ihnen in die Welt hinaus tragen. Damit sie wachsen und gedeihen können und vielleicht eines Tages geboren werden. Manche sind klein, andere sind groß. Doch alle gemeinsam haben sie, dass sie die Welt ein wenig besser und einfacher machen würden. Wichtig für Ideen ist, dass man sie denkt und nicht immer darüber nachsinnt, ob sie nun wirtschaftlich sind oder ob jemand daran Interesse hat, sie zu realisieren. Träumen ist immer gut, denn alles war einmal ein Traum und somit möchte ich euch ein paar meiner Träume vorstellen:

1. Drahtloses Netzwerk selber hosten

Ich habe mich schon des öfteren gefragt, warum ich mit meiner W-Lankarte nicht selbst ein eigenes Funknetzwerk (Aku = geringe Leistung – mit Stromanschluss = hohe Leistung) erstellen und mit Anderen nutzen kann. Das wäre doch super geil, wenn das ginge. Man denke nur über die Vielfalt an Daten, die man beim Zugreisen oder in der Stadt zur Verfügung hätte – ohne Internetanschluss. Vielleicht wäre das sogar so zu gestalten, dass man eigene Seiten in dem Netzwerk hosten könnte, auf die Andere nach Belieben zugreifen (es sollte evt. eine Liste geben, die alle Seiten, die in einem Netzwerk zur Verfügung stehen, auflistet). Ob das jetzt mit W-Lan geht oder nicht, ist egal. Ich meine jedenfalls ein drahtloses-Netzwerk, das man mobil, mit möglichst vielen Usern, nutzen kann (eben eine Art W-Lan).

2. Automatische Bildkomprimierung bei E-Mails

Jeder kennt sicherlich das Problem, man möchte ein paar Fotos per Mail verschicken und die sind einfach zu groß (entweder man hat selbst eine geringe max. E-Mail-Größe oder eben der Empfänger). Manuell die Bilder zu verkleinern dauert lange und ist zudem aufwendig (jedenfalls für viele bzw. viele wissen gar nicht, wie das überhaupt geht). Hier meine Idee:

Wenn man Fotos in den Anhang hinzufügt, merkt das Programm (Thunderbird) das automatisch, und bietet einem an, die Bilder zu verkleinern und zu komprimieren, damit sie eine bestimmte Dateigröße (z.B. 4 MB) nicht übersteigen. Weitere Optionen und Einstellungsmöglichkeiten (Qualitätsstufen, etc.) sind denkbar, hier ging es mir allerdings nur um die Grundidee. Falls sich ein Open-Source-Entwickler dieses Problems annehmen würde, wäre ich ihm sehr dankbar (und tausende andere Menschen sicherlich auch).

3. Eine Internet-Suchmaschine auf Basis von P2P

In letzter Zeit ist mir Google mehr und mehr ein Dorn im Auge, da die Verteilung, bzw. das Zugänglichmachen von Wissen nicht größtenteils bei einem kommerziellen Unternehmen liegen sollte. Das Problem dabei ist, dass Google so verdammt gut ist und dass Suchmaschinen zu betreiben eine Menge Geld kostet (es müssen viele Server und sehr viel Rechenleistung gemietet werden), um ein passables Angebot zu liefern.

Da kam mir die Idee, dass über ein P2P Netzwerk abzuwickeln. Jeder User, der die Suchmaschine nutzen möchte, muss sich ein kleinen Clienten installieren (open source), der einen geringen Teil der eigenen Rechnerkapazität nutzt, um die Suchmaschine zu betreiben (wenn der Rechner im Ruhezustand ist, wahlweise auch mehr). Dabei sollten weitgehend freie Kapazitäten genutzt werden (Bandbreite wie Rechenleistung), um den eigenen Computer nicht aus zu bremsen. Da ein solches Netzwerk über eine Menge Rechenleistung verfügen würde, läge es nahe, die Kosten des Projektes durch Vermietung von Rechenleistung zurück zu gewinnen. Dabei sollte es sich ausschließlich um Projekte handeln, die der Menschheit zugute kommen und möglichst breite Zustimmung finden (z.B. durch ein Voting auf der Projekt-Hp). Bestimmte Gebiete könnte man auch von Anfang an ausschließen, wie z.B. Forschungsprojekte, die zum Ziel haben, menschliche DNA zu verändern oder andere, mit denen große Religionen und somit viele Menschen anecken. Desweiteren könnte man ungenutzte Rechenleistung für freie Wissenschaftsprojekte zur Verfügung stellen (kostenlos) unter der Voraussetzung, dass sie ihre Ergebnisse unter einer CC-Lizenz veröffentlichen und allen Interessenten frei und ohne Registrierung zugänglich machen. Die Grundsätze, die Machbarkeit und die Einzelheiten sollten am besten in einem Wiki ausgearbeitet werden (maximale Transparenz!!!!).

Die Dachorganisation, die den Dienst betreibt, sollte eine Obergrenze für ihre Einnahmen haben, damit sichergestellt ist, dass hauptsächlich CC-Projekte mit Überkapazitäten unterstützt werden und dass die Organisation nicht kommerzialisiert wird (da ja schließlich die Rechenleistung von allen kommt). Zudem sollte in der Satzung ausgeschlossen werden, dass die Organisation jemals an die Börse geht und/oder Ähnliches macht, das zu Fremdbeeinflussung führen könnte. Ziel des Ganzen ist natürlich, eine durchsichtige, gut funktionierende Suchmaschine zu erhalten, die allen Menschen zugute kommt. Außerdem sollte sie finanziell stark genug sein, um eine sehr gute Infrastruktur (menschlich wie maschinell) zu erstellen und am Laufen zu halten.

Ich für meinen Teil liebe diese Idee sehr, da sie der Menschheit zugute kommen würde und viele positive Seiten hat. Die Menschen brauchen Wissen, das frei zugänglich ist und nicht von Firmen und/oder Regierungsinteressen korrumpiert ist!

4. Ein Solar-Handy

Wenn ich mir diese Handydinger begucke, kommt mir oft in den Sinn, dass ihnen noch diese „Wiederauflad-Fähigkeit“ fehlt. Irgendwie sind sie noch nicht so richtig ausgereift. Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich etwas betrachte, dass ich den Gegenstand in einem höher entwickeltem Zustand bereits kenne. Dabei kommt mir beim Betrachten von Mobiltelefonen besonders häufig eine Stimme in den Sinn, die sagt: „Wie primitiv, damals konnten sich die Dinger noch nicht selber aufladen. Das ist aber erbärmlich. Besonders wenn man es mal braucht“.

Mein Vorschlag sollte soweit klar sein, und hinzufügen möchte ich noch, dass die Geräte nicht von Anfang an ausschließlich mit Solarstrom funktionieren müssten. Ausreichen würde vorerst, wenn die Solartechnik das Abschicken von ein paar SMS oder ein kurzes Telefonat, nach ca. 15 min. Aufladezeit, ermöglichen würde. Ich weiß, dass in diese Richtung bereits geforscht wird. Trotzdem wollte ich die Idee nochmal hier kund tun, da sie für mich eine „Must-Have-Eigenschaft“ ist, ohne die ein Handy irgendwie kein richtiges Handy ist.

5. Collage aus verschiedenen Internetseiten – Als eine Art „ interaktives Lesezeichen“

Wieder etwas für die Spezies der Programmierer unter den Menschen *lach*. Praktisch und zeitsparend wäre es, wenn man alle Teile einer Internetseite, die einen interessieren, auf einen Blick vor sich hätte (aufrufbar wie ein Lesezeichen). Dafür müsste eine Art leere Seite herhalten, die der User nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann (meinetwegen mitsamt Hintergrund und eigener Musik) und die in der Lage ist, einzelne Ausschnitte anderer Seiten darzustellen. Dafür müsste der User einmal den gewünschten Ausschnitt auf einer Internetseite auswählen und mithilfe eines Tools an der passenden Stelle und Form in seine Collage einfügen (Ursprungsseite sollte skalierbar sein). RSS-Feeds und sonstige Spielereien (HTML-Code) sollten natürlich auch integriert werden können. Wenn man ein „Bild“ in der Collage anklickt, gelangt man auf die „richtige“, vollständige Internetseite. Um den Vogel abzuschießen, könnte man das Ganze vielleicht auch noch in Miniaturform, als Gadget auf dem Desktop ablegen. Das war’s. Ist doch nicht zu viel verlangt oder? *noch lauter lach*

6. Sichtverbesserung in Autos

Wenn ich Auto fahre, dann stört mich oft ein Ding namens „A-Säule“. Kann man das Teil nicht irgendwie durchsichtige machen? Ohne weiteres wahrscheinlich nicht, aber man könnte vielleicht den Eindruck erwecken, dass sie durchsichtig ist, indem man: Kleine länglichen Bildschirme an der „A-Säule“ und Mini-Kameras auf dem Dach installiert. Besonders hilfreich wäre dies im Stadtverkehr und in sehr engen Kurven.

Fraglich ist, ob es möglich ist, den exakten Blickwinkel einzustellen und ob das Ganze einen nicht beim Fahren verwirrt. Einen Versuch sollte es aber alle Male wert sein. Ach falls ihr mit dieser Idee Geld macht, vergesst nicht mir eine Spende zukommen zu lassen (0,5% des Gesamtbetrages würden vorerst schon ausreichen xD).

Falls ihr jetzt denkt, dass das alle Ideen waren, dann kann ich euch beruhigen, das waren nur ein paar. Den Rest behalte ich vorerst in meinem Kopf auf und versuche sie zum richtigen Zeitpunkt umzusetzen (das Geld fehlt – Patente sind teuer). Ideen zu haben ist gut, doch möchte ich nicht, dass anstelle von mir jemand anderes „steinreich“ wird und mit dem Geld irgend einen Blödsinn anfängt (z.B. noch so ne Palmeninsel baut, etc.). Arschlöcher gibt es schon genug, davon braucht die Welt nicht mehr.

Wir haben soviel Potential, man müsste es nur in die richtigen Bahnen lenken, um eine Welt zu schaffen, die unseren Träumen entspringt. Hilf Anderen, und auch du bekommst ein besseres Leben (damit meine ich jetzt nicht, dass alle nach Afrika gehen sollen, um dort Brunnen zu graben).

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~ von Paradiesstaub - 8 Januar, 2009.

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