Über das „Handbuch des Kriegers des Lichtes“

Ursprünglich hatte ich vor, das Buch zu Ende zu lesen. Der Titel „Handbuch des Kriegers des Lichtes“ gefiel mir, darunter konnte ich mir etwas vorstellen. „Krieger des Lichtes“ klingt zwar etwas martialisch, doch eigentlich trifft die Beschreibung zu – Ein Krieger tritt für etwas ein. Leider gefiel mir das erste Drittel nicht so gut, worauf ich das Buch beiseite legte. Es war zu kämpferisch, zu christlich angehaucht und barg nicht den erhofften Tiefgang. Eigentlich hatte ich geplant, nach dem Buch meine eigenen Regeln „des Kriegers des Lichtes“ zu schreiben und sammelte über Wochen Gedankengänge. Doch dann verlief sich das Ganze und ich ließ es ruhen, bis mir heute Nacht zum wiederholten Male ein Gedanke durch den Kopf ging.

Wir sind nur am Kämpfen, und wenn man nicht kämpfe, dann verstehen einen die Menschen nicht. In gewisser Weise kämpft derjenige, der nicht kämpft, am meisten, da er nicht kämpft. Das ist paradox, denn dadurch ist derjenige, der nicht kämpft, ein Krieger. Ein Krieger, der nicht kämpft, und doch für eine Sache einsteht.

Das brachte mich zum Krieger des Lichtes zurück und zu meinen Texten, die ich vor Monaten geschrieben hatte. Ursprünglich war mehr geplant gewesen. Ich wollte zu verschiedenen Themengebieten etwas schreiben – aber das war ursprünglich. Heute sieht es anders aus. Wie man dem letzten Satz entnehmen kann, ist die Luft raus, schade, aber es ist nun mal so. Deshalb schreibe ich hier einfach die restlichen Sätze nieder:

Worte sind für den Augenblick geschaffen.
Man muss sie neu erfinden, damit sie ihren Sinn behalten.

Sei einfach ehrlich, und wenn du mutig bist, dann sag was du denkst.

Gewalt ist eine Macht.
Deshalb achtet der Krieger des Lichtes darauf,
wem er Gewalt zukommen lässt,
und in welcher Form.

Ein Soldat nimmt Befehle entgegen, ein Krieger steht für etwas ein.

Ein Krieger des Lichtes gibt sich und Anderen Raum zum Wachsen.

Der Krieger des Lichtes weiß um das Maß in der Diskussion und im Streit.
Der Unterschied zwischen beiden ist, dass man bei dem Einem etwas Sinnvolles von sich gibt, und bei dem Anderen nicht.

Er kämpft nicht,
und er kämpft,
und als er zu kämpfen begann,
tat er das, was er schon immer tat.

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~ von Paradiesstaub - 4 September, 2009.

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